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Märkte werden volatiler
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Rollen verändern sich schneller
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wirtschaftliche Sicherheiten bröckeln
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Identitäten werden beweglicher
Übergangsphasen sind kein Betriebsunfall mehr.
Sie sind Normalzustand.
Und genau hier entscheidet sich, wie wir führen – uns selbst und andere.
Das Missverständnis vom „Mehr Druck“
Wenn alte Muster nicht mehr tragen, reagieren viele reflexhaft mit:
Kurzfristig fühlt sich das handlungsfähig an.
Langfristig erzeugt es Enge.
Doch Führung in Umbruchzeiten braucht nicht mehr Kraft.
Sie braucht mehr Regulation.
Selbstführung heißt nicht Durchhalten – sondern klare Entscheidungen treffen
Selbstführung in Übergangsphasen bedeutet:
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Frühwarnsignale erkennen
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Handlung von Selbstwert trennen
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klare Entscheidungen treffen – auch unter Unsicherheit
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Prioritäten radikal vereinfachen
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Unsicherheit aushalten, ohne in Aktionismus zu kippen
Das ist keine Schwäche.
Es ist eine Zukunftskompetenz.
Übergänge als Reifungsprozess
Das alte Muster trägt nicht mehr ganz.
Aber das neue ist noch nicht klar.
Genau hier entsteht Entwicklung.
Feinheit statt Kraft bedeutet:
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bewusster mit Energie umgehen
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Wettbewerb entdramatisieren
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Verbindung wichtiger nehmen als Durchsetzung
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Entscheidungen aus innerer Stabilität treffen
Nicht heroisch.
Sondern differenziert.
Fünf Impulse für mehr Selbstführung
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Beobachte dein Reaktionsmuster.
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Trenne Situation und Identität.
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Reduziere radikal.
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Triff klare, auch unperfekte Entscheidungen.
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Suche Resonanz statt Isolation.
Im Gespräch klärt sich mehr als im Grübeln
Übergangsphasen lassen sich analysieren.
Aber sie klären sich selten allein im Kopf.
Wenn du dich gerade in einer beruflichen oder persönlichen Umbruchphase befindest und spürst, dass das alte Muster nicht mehr trägt, melde dich gern für ein erstes Gespräch.
Nicht, um sofort alles zu lösen.
Sondern um Klarheit zu gewinnen.
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Wofür ich stehe
Ich arbeite an der Schnittstelle von Führung, Kultur und Selbstführung.
Mich interessiert besonders der Moment, in dem alte Muster nicht mehr tragen – und etwas Differenzierteres entstehen will.
Feinheit statt Kraft ist für mich kein Rückzug, sondern eine reifere Form von Führung.